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Besonderheiten des Landkreises

Der beste "Überblick" über den Landkreis Emmendingen bietet sich vom Gipfel des 1.242 Meter hohen Kandel aus. Vom höchsten Berg des Landkreises reicht die Aussicht hinüber zum Kaiserstuhl und zu den Vogesen. Eine abwechslungsreiche Landschaft auf kleinem Raum – Schwarzwaldhänge im Elztal, Rebanbau in der Vorbergzone und am Kaiserstuhl, die Rheinebene mit dem Taubergiessen – und die Nähe zur benachbarten Großstadt Freiburg und nach Frankreich machen den Landstrich zwischen Kandelmassiv und Rhein zum Wohnplatz mit hoher Lebensqualität.

Das Landratsamt Emmendingen ist mit dem Kreiskrankenhaus, dem Kreisseniorenzentrum und den gewerblichen Schulen in Emmendingen und Waldkirch einer der größten Arbeitgeber im Landkreis. Eine große Rolle spielen nach wie vor die Landwirtschaft und der Weinbau. Ein Gang über die Wochenmärkte macht Appetit auf das, was die Landwirte im Kreisgebiet anbauen: Erdbeeren aus Buchholz, Kirschen aus Königschaffhausen, Kartoffeln aus Forchheim und Schnäpse aus dem Simonswälder Tal sind regionale Spezialitäten. Weine aus den Anbaugebieten am Kaiserstuhl und im Breisgau erreichen immer wieder vordere Plätze: ein Zehntel der Rebanbaufläche Baden-Württembergs liegt im Landkreis Emmendingen.
Vielfältig sind die Freizeitmöglichkeiten. Ein gutes Radwegnetz, Wanderwege, Sport- und Tenniszentren, zehn Freibäder und ein Dutzend Baggerseen sowie Skihänge und Lifte auf dem Kandel bieten Freizeitspaß und sportlichen Ausgleich für Singles und Familien.

Rund 165.000 Menschen leben in den 24 Städten und Gemeinden des Landkreises. Die Gemeinden bieten wohnortnahe Arbeitsplätze, eine gute Infrastruktur und hervorragende Verkehrsanbindungen, vielseitige Schul- und Bildungslandschaft sowie attraktive Kinderbetreuungs- und Familienangebote.

Marktplatz Emmendingen, Quelle: Landratsamt Emmendingen

Wirtschaftsraum

Die Wirtschaft im Landkreis Emmendingen ist mittelständisch geprägt, in den Industriegebieten einiger Städte haben sich aber auch weltweit operierende Firmen niedergelassen. Die landschaftliche Vielfalt von Rebbergen, schmucken Städten und Dörfern und den Waldgebieten im Elztal und um Freiamt machen den Landkreis zu einer attraktiven Urlaubsregion und zum Ziel für Tagesausflüge.

Die starke wirtschaftliche Entwicklung mit Werten von 2,4% in der Arbeitslosenstatistik bei Erwachsenen und 2,2% bei jungen Menschen des Landkreises Emmendingen ist vor allem auf die konjunkturstabile Wirtschaft mit einer mittelständisch und breit gefächerten Branchenstruktur zurückzuführen.

Bildungslandschaft

Der Landkreis Emmendingen bietet eine breite Palette an öffentlichen und privaten Schulformen:

  • 33 Grundschulen
  • 2 Werkrealschulen
  • 1 Gemeinschaftsschule mit Werkrealschule
  • 3 Grundschulen mit Realschule
  • 5 Grund- und Werkrealschulen
  • 6 Realschulen
  • 4 Gymnasien
  • 2 Berufsschulzentren inkl. 6 Berufsschulen
  • 1 Verbundschule
  • 9 Sonderschulen
  • 4 Förderschulen
  • 1 Waldorfschule

Der Landkreis selbst ist Träger von zwei Berufsschulzentren.

Seit September 2018 nehmen 75 junge Menschen am Bildungsgang AVdual teil. Das Regionale Übergangsmanagement steuert das Modellvorhaben und initiiert Berufsorientierungsprojekte an allgemein bildenden Schulen. Im Fokus steht die passgenaue Bildungsberatung von Schülerinnen und Schülern, die Stärkung der dualen Ausbildung und damit des Wirtschaftsstandortes Landkreis Emmendingen.

Im Oktober 2017 wurde im Landkreis eine Koordinierungsstelle der Jugendberufsagentur eingerichtet. Ihre Schwerpunkte liegen in der Optimierung der rechtskreis- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit sowie in der Förderung der Jugendberufshilfe.

Ansprechpartner/in
Mireille Ochalek-Starzetz
Regionales Übergangsmanagement
Landratsamt Emmendingen, c/o Jobcenter Landkreis Emmendingen

79312 Emmendingen
07641-9115 333