Übergang Schule-Beruf BW
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Besonderheiten des Landkreises

Der Landkreis Tübingen im Herzen Baden-Württembergs erstreckt sich zwischen dem wald- und tälerreichen Naturpark Schönbuch im Norden und der „Blauen Mauer“ des Traufs der Schwäbischen Alb im Süden. Der Schönbuch erhielt im Jahr 2014 den begehrten Titel „Waldgebiet des Jahres“ und lockt alljährlich zahlreiche Einheimische und Gäste an. Wanderfreudige kommen auf den zertifizierten Premiumwander – und Spazierwegen am „Früchtetrauf“ auf ihre Kosten; Fahrradbegeisterte finden mit insgesamt zehn thematisch orientierten Touren durch den Landkreis ein vielfältiges Angebot vor. 

Mit einer Fläche von 519 km² ist der Landkreis Tübingen zwar der kleinste in Baden-Württemberg, nimmt bei der Bevölkerungszahl im landesweiten Vergleich aber eine Mittelstellung ein. Seit der Kreisreform im Jahr 1973 wuchs die Bevölkerung rasant um über 30 % auf heute rund 225.000 Einwohnerinnen und Einwohner an. Diese verteilen sich auf 15 Kommunen mit insgesamt 61 Ortschaften, darunter drei Große Kreisstädte: die Universitätsstadt Tübingen, die Bischofsstadt Rottenburg und die Blumenstadt Mössingen.

Kunst und Kultur werden im Landkreis Tübingen groß geschrieben. Vielfältige kulturelle Angebote sowie ein großes Angebot der Vereine und Organisationen tragen zu einem hohen Freizeitwert bei und fördern die hohe Lebensqualität im Landkreis, die sich als herausragender Standortvorteil darstellt. Sie ist maßgeblich für die Zukunftsgestaltung und Weiterentwicklung als Wirtschaftsstandort, Bildungsregion und touristisches Ziel. 

Schönbuchrand mit Blick auf Albtrauf, Quelle: A. Hammer

Wirtschaftsraum

Innovative Firmen spielen eine tragende Rolle im Wirtschaftsgefüge des Landkreises. Der Technologiepark Tübingen-Reutlingen ist Deutschlands größtes Gründerzentrum für Biotechnologie. Größter Arbeitgeber ist das Universitätsklinikum Tübingen; darüber hinaus haben internationale Unternehmen vor allem im produzierenden Gewerbe ihren Firmensitz im Landkreis. Über 2000 Handwerksbetriebe aller Sparten und Innungen sorgen für ein ausnehmend gutes Versorgungsangebot für die Bevölkerung. Auch die Einkaufsmöglichkeiten in den Städten und Gemeinden des Landkreises sind attraktiv und vielseitig.

2012 formierten sich die Landkreise Reutlingen-Tübingen-Zollernalbkreis zur „Modellregion Backboneplanung“ mit dem Ziel einer raumübergreifenden, flächendeckenden Planung für ein schnelles und leistungsstarkes Internet für die Region Neckar-Alb mit besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums.

Bildungslandschaft

An den beruflichen Schulen des Landkreises Tübingen können junge Menschen neben einer umfassenden Qualifizierung sämtliche Abschlüsse erwerben. Von der betrieblichen Einstiegsqualifizierung über die betriebliche Ausbildung, Berufsfachschulen und Berufskollegs bis hin zur Wirtschaftsoberschule und beruflichen Gymnasien in Form von G 9 bleiben keine Bildungsangebote offen. In den vergangenen Jahren hat der Landkreis weit über 30 Millionen Euro in die Sanierung und Ausstattung seiner Schulen investiert. Die enge Verzahnung zu den dualen Partnern aus Wirtschaft, Dienstleistung, Handel und Handwerk garantiert eine praxisnahe Ausbildung auf hohem Niveau sowie gute Voraussetzungen für den Einstieg in ein späteres Studium.

Seit 2018 ist der Landkreis Tübingen Modellregion für den Übergang Schule – Beruf.
Der neue Bildungsgang AVdual wird seit dem Schuljahr 2018/2019 in zwei Klassen an der Beruflichen Schule in Rottenburg angeboten. 

Beteiligte Schule AVdual

Ansprechpartner/in
Alice Merkle
Landratsamt Tübingen
Abteilung Kreisschulen und Liegenschaften, Regionales Übergangsmanagement
Wilhelm-Keil-Straße 50
72072 Tübingen
07071 – 207 1227