Übergang Schule-Beruf BW
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Besonderheiten der Stadt

Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt die Stadt Weinheim den Beinamen "Zwei-Burgen-Stadt". Mit ihrem alten Marktplatz, ihren Parks und Gärten, dem milden Klima in der Weinbauregion Badische Bergstraße, dem angrenzenden Odenwald sowie ihrer guten Verkehrsanbindung an die Ballungszentren Rhein-Neckar und Rhein-Main ist Weinheim ein beliebtes Ausflugsziel. Seit 2004 ist die Stadt Mitglied im UNESCO-Geo-Naturpark Bergstraße/Odenwald.

Wirtschaftsraum

Die Stadt ist Hauptsitz der Freudenberg-Gruppe - einem Zulieferer verschiedener Branchen wie der Automobil-, Maschinenbau-, Textil-, Bau- und Telekommunikationsindustrie. Allgemein bekannte Produkte sind die Vileda-Reinigungsartikel und der Simmerring. Weitere Unternehmen, deren Hauptsitz in Weinheim ist, sind die nora systems GmbH, der Fachverlag Wiley-VCH, die international tätige Naturin Viscofan GmbH und die Logistikgruppe trans-o-flex. Insgesamt verfügt der Wirtschaftsstandort Weinheim über einen ausgewogenen Branchenmix: Gastronomie, Handel, Handwerk, Haushaltsprodukte, Medien, Druck- und Verlagswesen, Hygiene- und Kosmetikartikel, Kunststoffe, Lebensmittelherstellung und -verarbeitung sowie Autozulieferung, Dichtungstechnik, Leiterplatinen, Logistik, Luft- und Raumfahrttechnik, Informationstechnologie und Vliesstoffe sind einige der ortsansässigen Branchen.

Bildungslandschaft

Die Stadt Weinheim hat

  • zehn Grundschulen
  • eine Werkrealschule
  • drei Förderschulen
  • zwei Realschulen
  • drei Gymnasien
  • ein Kreis-Berufsschulzentrum mit drei beruflichen Schulen

Sie ist damit Schulzentrum des nördlichen Rhein-Neckar-Kreises. Zwei der drei beruflichen Schulen des Kreis-Berufsschulzentrums bieten den neuen Bildungsgang AVdual an.
Im Schuljahr 2014/15 besuchten 5017 Schülerinnen und Schüler Weinheimer Schulen. 58,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen besuchten das Gymnasium, 31 Prozent die Realschule und 10,4 Prozent die Werkrealschule.

Im Mittelpunkt der Weinheimer Bildungskette stehen Kinder und Jugendliche, die auf ihren Bildungs- und Lernwegen und an ihren biografischen Bildungsübergängen "verloren gehen" könnten. Für sie soll vom Krabbelalter bis zum Übergang in den Beruf an ihren jeweiligen Bildungsorten eine Bildungsqualität erreicht werden, die ihnen eine qualifizierte Berufsperspektive ermöglicht. Die Handlungskonzepte hierfür werden kommunal koordiniert und von einem breiten Kooperationswerk aus Bildungseinrichtungen, bürgerschaftlichen Akteuren, Wirtschaft und Verwaltung ausgestaltet. Die Stadt ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative - Lokale Verantwortung für Bildung und Ausbildung, deren Sprecher der Oberbürgermeister ist.

Kommunale Koordinierung, stetige Qualitätsentwicklung und die Kooperation in einem breiten regionalen Netzwerk (Verantwortungsgemeinschaft) sind in Weinheim inzwischen fest verankert. Am Übergang Schule - Beruf arbeiten Jugendberufshilfe, Lehrkräfte, betriebliche Ausbilder/-innen, Berufsberater/-innen der Bundesagentur für Arbeit, Matching-Fachkräfte der Kammern, türkische Elternberaterinnen, ehrenamtliche Lern- und Berufsstartpaten und Schulsozialarbeit eng zusammen. Unternehmen, Kammern, Arbeitsagentur und Staatliche Schulaufsicht sind zentrale strategische Partner der Stadt. Die Stadt entwickelt seit 2008 und finanziert seit 2012 ein gut etabliertes Koordinierungsbüro Übergang Schule - Beruf.

Beteiligte Schulen AVdual

Ansprechpartner/in
Susanne Felger
Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf
Dürrestraße 2
69469 Weinheim
06201/82-579
Sabine Klemm
Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf
Dürrestraße 2
69469 Weinheim
06201/82-578
Sabine Klemm
Sabine Beckenbach
Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf
Dürrestraße 2
69469 Weinheim
06201/37 92 99