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Besonderheiten des Landkreises

Der Zollernalbkreis gliedert sich in die Mittelbereiche Albstadt, Balingen und Hechingen. Er hat eine Fläche von 918 Quadratkilometern. Der Name Zollernalbkreis bezieht sich zum einen auf die gemeinsamen historischen Wurzeln des Kreises, die für weite Teile des Kreisgebiets in der zollerischen Vergangenheit liegen, zum anderen auf die Zollernalb, einen landschaftlich besonders reizvollen Teil der Schwäbischen Alb. Die Albhochfläche bietet im Winter zahlreiche gespurte Loipen und Abfahrtspisten.

Wirtschaftsraum

Der Zollernalbkreis war bis zu den 1970er Jahren wirtschaftlich stark von der Textilbranche und dem textilnahen Maschinenbau (Nadeln, Strickmaschinen) geprägt. Die Abwanderung mehrerer tausend Textilarbeitsplätze in das kostengünstiger produzierende Ausland löste eine größere Strukturkrise aus. Mittlerweile hat die Wirtschaft einen erfolgreichen Strukturwandel hin zu innovativen Technologien und Dienstleistungen geschafft.

Neben bundesweit bekannten Textilunternehmen wie trigema oder Mey haben sich  mehrere Maschinenbauunternehmen im Zollernalbkreis eine führende Position auf den Weltmärkten erarbeitet. Beispiele hierfür sind die Firmen Groz–Beckert als weltweit größter Nadelhersteller oder BIZERBA als führender Hersteller von Waagen.

Mit mehreren global agierenden Medizintechnikunternehmen – unter anderem die Firma Baxter (früher Gambro) in Hechingen - hat sich eine weitere Leitbranche im Zollernalbkreis etabliert.

Dass der Strukturwandel gelungen ist, zeigt sich daran, dass nach extrem hohen Arbeitslosenquoten zur Jahrtausendwende mittlerweile nahezu Vollbeschäftigung besteht. Der Prognos-Familienatlas bescheinigt dem Zollernalbkreis mit der Einordnung in die Kategorie „profilierte Region für Familien“ zudem eine besondere Attraktivität für Familien.

Bildungslandschaft

Es gibt im Zollernalbkreis

  • 37 Grundschulen
  • 2 Grund- und Hauptschulen
  • 11 Grund- und Werkrealschulen
  • 7 Förderschulen
  • 2 Waldorfschulen
  • 3 Gemeinschaftsschulen
  • 11 Realschulen
  • 5 Gymnasien
  • 3 Progymnasien
  • 3 Sonderschulen
  • 5 berufliche Schulen.

Für die weiterführenden Bildungsabschlüsse sind im Zollernalbkreis differenzierte Schularten vorhanden wie beispielsweise Berufsfachschulen, Berufskollegs und Berufliche Gymnasien mit gewerblicher, hauswirtschaftlicher und kaufmännischer Ausrichtung. An den beruflichen Schulen gibt es ein breites Spektrum an Fachrichtungen. Bis auf wenige Ausnahmen können die im Zollernalbkreis beschäftigten Auszubildenden auch in ihrem Kreis die Berufsschule in Teilzeit besuchen. Es gibt zudem vielfältige berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Beteiligte Schulen AVdual

Ansprechpartner/in
Julia Pfaff
Landratsamt Zollernalbkreis
Regionales Übergangsmanagement
Hirschbergstraße 29
72336 Balingen
07433/92-1252
Julia Pfaff