Übergang Schule-Beruf BW
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Die Eckpunkte zur Neugestaltung des Übergangs Schule - Beruf wurden gemeinsam von den Partnern des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg entwickelt und verabschiedet.

Am 21. Juli 2015 unterzeichneten die Bündnispartner das neue "Bündnis zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses in Baden-Württemberg 2015 - 2018". Das erste von zehn Zielen lautet:

  1. Eckpunktepapier zur Neugestaltung des Übergangs Schule - Beruf weiter umsetzen

Dieses Ziel soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Neugestaltung des Übergangs auf weitere Regionen ausdehnen
  • Maßnahmen und Projekte der beruflichen Orientierung zur Umsetzung an allgemein bildenden weiterführenden Schulen entwickeln, erproben und über regionale Fortbildungsveranstaltungen multiplizieren
  • Aktives Qualitätsmanagement für den Prozess der beruflichen Orientierung an allgemein bildenden Schulen entwickeln
  • AVdual als berufsvorbereitendes Bildungsangebot ausbauen und AVdual-Begleitung fördern
  • Für AVdual eine hinreichende Zahl von Praktikumsplätzen zur Verfügung stellen
  • BQdual in gewerblich-technischen Berufen ab Schuljahr 2015/16 erproben. Das Land stellt die Finanzierung für das zweite und dritte Ausbildungsjahr im Bündniszeitraum sicher.
  • In allen Stadt- und Landkreisen Maßnahmen oder Verfahren zur Abstimmung der regionalen Aktivitäten im Bereich Übergang Schule - Beruf (regionales Übergangsmanagement) ein- bzw. fortführen
  • In allen Modellregionen das regionale Übergangsmanagement durch das Land fördern
  • Verlaufsstatistik auf der Grundlage von Schülerindividualdaten im Bündniszeitraum einführen
  • Mit Hilfe einer externen Evaluation die Wirkungen messen und die Prozesssteuerung unterstützen.

Bis 2018 soll die Zahl der beteiligten Modellregionen auf 22 erhöht werden.

Angesichts der Zuwanderung zahlreicher Asylsuchender hat das Ausbildungsbündnis Baden-Württemberg alle zehn Ziele - auch das Ziel "Eckpunktepapier zur Neugestaltung des Übergangs Schule - Beruf weiter umsetzen" - sowie seine Maßnahmen im November 2015 ergänzt. Es hat dazu eine Erklärung "Integration durch berufliche Ausbildung - Perspektive von Flüchtlingen" verabschiedet. Das Bündnis hat zudem eine Task Force "Flüchtlinge in Ausbildung" eingerichtet, in der die Bündnispartner mit weiteren Akteuren, die für Flüchtlinge Verantwortung tragen, übergreifend zusammenarbeiten. Aufgabe der Task Force ist es, die Problemfelder bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung zu identifizieren, gemeinsam konkrete Lösungen zu entwickeln und sich gegenseitig über Projekte und Initiativen zu informieren sowie sich bei Bedarf abzustimmen.